Der Padjelantaleden im Winter

Padjelanta, auf samisch "Höheres Land", ist ein seenreiches Fjellgebiet im hohen Norden Skandinaviens. Mit 1984 km² Fläche gilt der Padjelanta Nationalpark als größter Nationalpark Schwedens und zählt zusammen mit dem Sarek, Stora Sjöfallet und Muddus zum UNESCO Welterbe Laponia. Im Herzen des Padjelanta Nationalparks liegen die großen Seen Virihaure und Vastenjaure. In den Sommermonaten leben samische Rentierzüchter-Gemeinschaften innerhalb des Nationalparks. Die samischen Sommersiedlungen Stáloluokta und Arasluokta befinden sich in herrlicher Lage am Ufer der großen Seen. Wer im Sommer auf dem Padjelantaleden wandert, kann hier gelegentlich Fisch und selbstgebackenes Brot erwerben. Im Winter sind die Dörfer jedoch unbewohnt. Der Padjelanta Nationalpark ist von typischer Fjellflora und -fauna geprägt und bietet unter anderem Rentieren, Elchen, Lemmingen, Schneehühnern und Schneeeulen, Polarfüchsen sowie dem seltenen Vielfraß eine Heimat.

Steckenprofil

  1. Ritsem - Akka (13 km)
  2. Akka - Kutjaure (20 km)
    (Alternative Route via Kisuris möglich. Die Strecke entlang des westlichen Flussufers via Kutjaure fanden wir im Winter jedoch aufgrund der Flussquerungen idealer.)
  3. Kutjaure - Låddejåhkå (18 km)
  4. Låddejåhkå - Arasluokta (14 km)
  5. Arasluokta - Stáloluokta (12 km)
  6. Stáloluokta - Duottar (18 km)
  7. Duottar - Tarraluopal (11 km)
  8. Tarraluopal - Såmmarlåppa (13 km)
  9. Såmmarlåppa- Tarrekaise (13 km)
  10. Tarrekaise - Njunjes (6,5 km)
  11. Njunjes - Kvikkjokk (16 km)

Toureninfos

Länge: 8 - 11 Tage*
Winterroute: Ritsem - Kutjaure: abgesteckte Route über den See; Wintermarkierungen bis zum Ufer des Kutjaure Sees
Kutjaure - Tarrekaise: unmarkiert
Tarrekaise - Kvikkjokk: Schneescooter-Tracks
Beste Reisezeit:

Ende Februar bis Mitte April

Übernachtung: Zelt und/oder Hütten
Anreise nach Ritsem:

Bus Fjällinje 93 Gällivare -> Ritsem Fjällstation

Abreise von Kvikkjokk: Bus 44 Kvikkjokk -> Jokkmokk (nur Mo. - Fr. 05:20)

*Tipp:

Da das Wetter im Winter im Fjell meist sehr unbeständig ist, empfiehlt es sich, Reservetage für Schneestürme und schlechte Sicht einzuplanen.

Die letzten Etappen sind vom Streckenprofil her einfach zu laufen. Es geht großteils bergab und man kann den Schneescooter-Tracks folgen. Je nach Zeitplan und Kondition können hier entsprechend auch gut zwei Etappen an einem Tag bewältigt werden.

Hütten entlang des Padjelantaledens

STF-Hütten:
Ritsem Fjällstation, Akka, Kutjaure, Såmmarlåppa, Tarrekaise, Njunjes, Kvikkjokk Fjällstation

 

Badjelánnda Laponia Turism-Hütten:
Kisuris (alternative Route zu Kutjaure), Låddejåhkå, Arasluokta, Stáloluokta, Duottar, Tarraluopal

 

Die Hütten des Badjelánnda Laponia Turism sind außerhalb der Saison unbewirtschaftet. Per Voranmeldung kann man jedoch auch im Winter Übernachtungen buchen und erhält einen Zahlencode für das Türschloss. Ein kleiner Notfallraum ist immer zugänglich. Die Zahlung erfolgt in diesem Fall per Überweisungsformular.

 

Nach dem Aufenthalt werden die Hütte natürlich gefegt und gewischt, die Betten ausgeklopft und alles wieder an seinen Platz geräumt, damit auch die nächsten Besucher eine gemütliche und saubere Hütte vorfinden. Wichtig: alle Gashähne innen sowie die Hauptleitungen an der Außenseite der Hütten wieder schließen.

Tourenbericht

Skitour auf dem Padjelantaleden

Unser Abenteuer Padjelantaleden startete bei strahlender Wintersonne und angenehmen -8°C mit einer Busfahrt von Gällivare aus zur Fjällstation Ritsem. Links und rechts sausten die schneebedeckten Hügel an uns vorbei und verwandelten sich stetig in immer höhere Berge, während der Bus auf der schmalen Straße tiefer ins Fjell fuhr. Die Fahrt zur Endstation Ritsem dauerte knapp vier Stunden. Und unterwegs hielten wir genau viermal an: Einmal am Bootsanleger zur Fjellstation Saltoluokta, wo die meisten anderen Fahrgäste ausstiegen, ein zweites Mal an einem Café bei der Stora Sjöfallets Fjällanläggning, um dort mitsamt der Busfahrerin in einen kleineren, geländetauglicheren Bus umzusteigen, ein drittes Mal, um einen älteren Schweden einzusammeln, der beim Kaffeetrinken die Weiterfahrt des Busses verpasst hatte :-) und ein viertes Mal, da eine Elchkuh mit ihrem Jungen ganz gemächlich unseren Weg kreuzte. Gegen Mittag erreichten wir Ritsem. Wir packten unsere Rucksäcke und schnallten die Skier unter und dann ging es endlich richtig los: über den breiten Stausee in Richtung des Akka-Massivs.

Akkajaure
Akkajaure

In Ritsem hatten wir gehört, dass im Laufe des Nachmittags ein Sturm aufziehen sollte. Doch auf dem flachen See kamen wir entlang der abgesteckten Route um offenes Eis trotz des zunehmenden Windes gut voran und erreichten bereits nach 13 Kilometern unsere erste Hütte: die STF Stuga Akka, die einzige Hütte auf dem Padjelantaleden, die eine kleine Saunatonne besitzt. Das mussten wir natürlich auskosten! Nachdem die Frischwasser- und Holzvorräte aufgefüllt waren, machten wir es uns in der kleinen Saunatonne bequem und versuchten einzuheizen, während der eisige Sturm immer wieder kräftig durch die Ritzen im Holz fegte und die Tonne ins Wanken brachte.

 

Am nächsten Tag folgten wir dem westlichen Flussufer des Vuojaädnos über viele Hügelketten hinweg bis zum Ufer des Kutjaure. Dicke Wolken hingen über dem Akka-Gebirge auf der anderen Uferseite, doch gelegentlich klarte es kurz auf und wir konnten in der diffusen Sonne einen Blick auf das Bergmassiv erhaschen.

Am Ufer des Kutjaure-Sees machten wir eine Pause, langsam fing es an zu schneien und Wind zog auf. Wie so oft wirkte der See aus der Ferne gar nicht so breit und es schien so, als könnte man das gegenüberliegende Ufer ohne Eile in etwa zwanzig Minuten erreichen. Doch tatsächlich führte uns unsere Spur fast fünf Kilometer lang über das gefrorene Eis. Am anderen Ufer war die Böschung weitestgehend zugewachsen, doch dann entdeckten wir ein typisches rotes Wegkreuz mit einem kleinen Holzschild "1,8 km nach Kutjaure" an einem Baum, welches zu einer schmalen Schneise durch die struppige Ufervegetation wies. Also los! Noch einmal ging es leicht bergauf und dann erschien auch schon die STF-Hütte Kutjaure hinter der nächsten Hügelkette, mit einem weiten Ausblick auf Padjelanta.

SFT-Hütte Kutjaure
SFT-Hütte Kutjaure

Wir waren die einzigen Gäste in Kutjaure und der Hüttenwart, ein älterer Mann in Jogginganzug, wirkte ganz überrascht, als wir anklopften. Er erzählte, dass schon seit einer Woche niemand mehr zu Gast war, nur einmal sei eine Gruppe mit Hundeschlitten vorbeigefahren. Für uns war Kutjaure ebenfalls die letzte bemannte STF Hütte und somit auch der letzte Zugang zum Wetterbericht, den der Hüttenwart täglich via Satellitenradio abhörte. Die samischen Hütten sind im Winter unbewohnt und Mobilfunkempfang gibt es nicht im Nationalpark. Am nächsten Morgen plauderten wir noch etwas mit dem freundlichen Hüttenwart und er winkte uns von der verschneiten Hängebrücke vor seiner Hütte aus nach, während wir den Fluss hinter dem Wasserloch querten und ins Fjell aufstiegen.

Bei strahlendem Sonnenschein genossen wir die sanften Abfahrten und Anstiege und das Spuren im Tiefschnee fiel an diesem Morgen leicht. Wir wechselten uns gelegentlich ab, so dass dem Spurenden nicht so schnell die Kraft ausgehen würde. Doch dann, binnen weniger Minuten, schoben sich die Wolken rasch dichter zusammen und ein Unwetter braute sich vor der Sonne auf. Die Konturen im Schnee wurden schlagartig schwieriger auszumachen und kurz darauf versank die Welt ums uns herum in einem einheitlichen Weißgrau. Kräftige Böen verfegten nun über den Boden und dicke Schneeflocken wirbelten durch die Luft. Kurz darauf peitschte uns der Wind auch noch Hagelkörner ins Gesicht. Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie schnell das Wetter im Fjell umschlagen kann: Der Tag hatte mit echtem Bilderbuchwetter begonnen, doch schon kurz darauf befanden wir uns mitten in einem Whiteout.

Ganz langsam tasteten wir uns weiter voran, bald sollte laut unserer Karte eine große Hängebrücke vor uns auftauchen. Und tatsächlich, nach einer konzentrierten Etappe nach GPS durchs flimmernde Weißgrau erspähten wir ganz blass die Brückenpfeiler direkt vor uns aufragen. Wir querten den breiten Vuojatädno und zunächst wurde die Sicht auf der anderen Uferseite im Schutze des Berghangs etwas besser. Wir liefen ein paar Kilometer weiter. Doch dann stürmt es wieder so sehr, dass die Sicht erneut rapide abnahm. Langsam schoben wir an der schrägen Bergflanke einen Ski vor den anderen. Ob es bergauf oder bergab ging, war nicht mehr zu erkennen und auch von der schönen Landschaft um uns herum bekamen wir nichts mehr mit. So beschlossen wir zu der windgeschützten Stelle an der Brücke zurückzukehren und dort unser Zelt aufzuschlagen. Das stellt sich als gute Entscheidung heraus: Wir suchten uns ein einigermaßen ebenes Plätzchen an der Windschattenseite eines Hügels und schaufelten eine große Kuhle für unser Zelt. Zu viert ging dies für die Wetterverhältnisse recht rasch. Die Schneeheringe wurden eingebuddelt, die Isomatten aufgepumpt und schon saßen wir im windgeschützen Zelt und kuschelten uns in unsere warmen Daunenjacken.

 

Nach zwei Stunden flaute der Wind vorübergehend etwas ab. Das nutzten wir, um schnell ein paar hundert Meter zurück zu skiern und an einem Seil Wasser aus einer offenen Stelle im Fluss zu angeln. So mussten wir keinen Schnee schmelzen - das spart Zeit und Gas. Kurz daruf saßen wir mit je einer heißen Portion Mac & Cheese in den Händen von dem Zelt und ließen es uns schmecken.

Am nächsten Morgen stürmt es noch immer, doch die Sicht wurde langsam besser. Wir frühstückten im Zelt, bauten schnell ab und brachen dann zeitig auf. Der Sommertrail führte weiter durch die Berge, doch wir entschieden uns, dem Seeufer weiter westlich zu folgen und in einer großen Kurve entlang des Fjellausläufers nach Låddejåhkå zu laufen.

Am frühen Nachmittag passierten wir die kleine Sommersiedlung Vásstenjávrre und aßen unseren Proviant im Windschatten eines eingeschneiten Holzhauses. Bei dem starken Wind und der schlechten Sicht war eine kleine Verschnaufpause genau richtig. Hinter der Siedlung folgten wir für mehrere Kilometer einem Rentierzaun, der die Orientierung leicht machte. Zu unserer Rechten erspähten wir drei Elche in einer bewaldeten Senke, ein Jungtier und zwei ausgewachsene Elche. Ganz entspannt trotteten die Drei durch die kahlverwehten Zwergbirken. Dann tauchte Låddejåhkå vor uns auf.

Endlich kam wieder die Sonne hervor und der Aufstieg hinter Låddejåhkå brachte wunderbare Aussichten auf die Bergmassive des Sareks in der Ferne mit sich. Um uns herum glitzerten die Schneekristalle in der Morgensonne. Ein traumhafter Tourentag, mit mildem Winterwetter!

 

Wir passierten den sanften Pass zwischen dem Mulkka links und dem Máhttoajvve und Huornnásj im Osten und genossen dann die lange Abfahrt hinunter zum Ufer der Miellädno. Eine Stahlhängebrücke ermöglicht ganzjährig die sichere Querung des Flusses. Bis zur Sommersiedlung Arasluokta ging es nun noch einmal um den kleinen Áras Berg und dann erschienen schon die ersten Hütten an der Bergflanke. Wir durchquerten die kleine, stille Siedlung mit ihren nun leerstehenden Holzhäusern, Bootsschuppen, traditionellen Vorratsspeichern auf Stelzen und Torfkotas und entdeckten dann die Wanderhütten, die letzten Hütten am Dorfrand.

Der nächste Tag wird uns wohl immer als "der Tag des Elches" in Erinnerung bleiben: insgesamt 22 Tiere konnten wir zählen, die uns meist in Gruppen zu zweit und zu dritt begegneten. Von Arasluokta aus folgten wir der Karte über mehrere Bergrücken in Richtung Stáloluokta. Von dem Sturm der letzten Tage waren die Hochebenen ganz blank geweht und zum Teil stark vereist. Während wir auf der einen Bergseite im pulvrigen Tiefschnee hochstampften, flatterten die Skier auf der anderen Seite übers harte Eis und die Sonne verwandelte alles in einen gleißend hellen Spiegel. Am höchsten Punkt des Tages machten wir Rast in der Wintersonne und konnten bis weit über den Vastenjaure blicken.

Die Elche schienen das gute Wetter genauso zu genießen wie wir und zogen ganz entspannt durch die Täler und entlang der Berghänge. Einmal fuhr ich einen Hang hinunter und als ich an der nächsten Kante hielt, standen drei Tiere direkt vor mir und waren genauso überrascht von der plötzlichen Begegnung wie ich. Ich blieb ganz still stehen, doch sie bemerkten mich sofort und liefen schnell weiter ins Tal.

Wir erreichten Stáloluokta bei strahlender Wintersonne und als wir am frühen Nachmittag über den vereisten Virihaure liefen, konnten wir erneut eine kleine Gruppe von Elchen auf der Mitte des großen Sees beobachten.

Nachmittagspause in Stáloluokta
Nachmittagspause in Stáloluokta

Vor der Wanderhütte steht eine Picknickbank mit Parorama-Blick über den See und nachdem wir diese freigeschaufelt hatten, machten wir es uns mit einem Becher heißer Schokolade dort bequem und genossen das traumhafte Wetter und die Weite und Stille der Winterlandschaft um uns herum.

 

Die Sommersiedlung hat ihren Namen nach Stálo (auch Stallo), einem Riesen aus der samischen Mythologie, erhalten. Stáloluokta liegt am Ufer des großen Sees Virihaure und besteht aus einer Ansammlung von Holzhäusern, traditionellen Torfkotas und Essenspeichern sowie einem besonders auffälligen Gebäude, einer runden Torf-Kirche, die gegenüber der Wanderhütten auf einem kleinen Hügel thront. Die größte Rentierzüchter-Gemeinschaft der Region ist in den Sommermonaten hier zuhause und der Virihaure bietet Fischern ein reiches Beuterevier. Stáloluokta ist außerdem ein Knotenpunkt für Wanderer mitten im Herzen des Fjells: Der Padjelantaleden und der Nordkalottleden führen hier entlang und in nordöstlicher Richtung erreicht man innerhalb einer Tagesetappe den Sarek.

Von Stáloluokta aus ging es zunächst über den Gieddávvre See und dann weiter hoch ins Fjell nach Duoddar. Auf dieser Etappe erlebten wir einen ständigen Wechsel aus Schnee, Sturmböen und dann wieder ganz windstillen Phasen mit Sonnenschein. Morgens und am frühen Nachmittag fegten uns dicke Schneeflocken um die Ohren und Himmel und Boden verloren sämliche Konturen, zwischendurch erhellten wieder Sonnenstrahlen die weite Berglandschaft und schenkten uns mal für wenige Minuten, mal für eine ganze Stunde herrliche Ausblicke auf das Hochfjell.

Etwa anderthalb Stunden bevor wir Duoddar erreichten nahm der Wind wieder kräftig zu und entwickelte sich zu einem Sturm. Duoddar besteht aus einer Handvoll Hütten, die exponiert auf einem Hügel über vielen kleineren und größeren Seen wie dem Tsiekkimjavvre und Duottarjavvre liegen. Als wir die Hütten am Nachmittag erreichten, waren diese bis zum Türfirst zugeschneit und das Vorhängeschloss komplett vereist. Wir schaufelten eine halbe Stunde mit steifgefrorenen Fingern und wärmten das Türschloss vorsichtig mit der Flamme unseres Gaskochers, bis wir endlich die Tür aufbekamen. Danach buddelten wir noch eine der Türen des Klohäuschens frei, nur um festzustellen, dass der Schnee einen Weg durch die RItzen im Holz gefunden hatte und sich auch in der Kabine gesammelt hatte. Eine gute Schneeschaufel ist auf Wintertouren wirklich Gold wert!

Als es dunkel wurde und die Hütte sich langsam etwas aufwärmte, wir Schnee geschmolzen hatten und das warme Essen vor uns dampfte, fegte der Sturm noch immer um uns herum und die Stimmung war so richtig gemütlich!

Von Duoddar ging es weiter bis nach Tarraluopal und dann immer bergab bis nach Såmmarlåppa. Ab hier war die Orientierung ganz einfach, denn die Route folgte die nächsten Tage immer dem stetig breiter werdenden Fluss Tarraädno durch das im Sommer grüne Tarradal bis nach Kvikkjokk. Langsam zeigten sich die ersten Birken und die Vegetation wurde wieder zunehmend üppiger, je weiter wir abfuhren. Die STF-Hütten Tarrekaise und Njunjes liegen beide direkt am Flussufer und im Winter führt die kurze Strecke zwischen den Hütten über das gefrorene Eis. Wir  begegneten einigen Schneemobilen, die bereits Lebensmittel für die Sommermonate zu den samischen Siedlungen brachten. Im Winter ist dies oftmals einfacher, da die Schneemobile direkt über die zugefrorenen Gewässer in die Siedlungen fahren können. Im Nationalpark sind sie jedoch grundsätzlich verboten. Nachdem wir die Nationalparkgrenze des Padjelantas hinter uns ließen, folgten wir den breiten Schneescooterspuren bis nach Kvikkjokk. Wir beendeten unsere abenteuerliche Tour mit einem wohlverdienten Essen in der alten Fjellstation Kvikkjokk.

Kommentare: 3
  • #3

    The Wild Ways (Dienstag, 01 Dezember 2020 18:50)

    Danke Alex, das wünschen wir dir auch! Wir hoffen, du hattest eine tolle Zeit auf dem Nordkalottleden. In Stáddajåhkå sind wir diesmal nicht vorbei gekommen, sondern von Stáloluokta nach Duoddar gelaufen, aber möglicherweise hast du unseren Eintrag ja in einer der anderen Hütten gesehen :)
    Wintergrüße,
    Annkatrin

  • #2

    Alex (Dienstag, 01 Dezember 2020 10:43)

    Toller Bericht, ihr scheint gerne im Winter unterwegs zu sein. Kann ich sehr gut verstehen und den Padjelantaleden mal in weiß gekleidet zu sehen, ist wunderbar :)
    Ich war dies Jahr auf dem Nordkalottleden unterwegs und bin daher auch den Padjelantaleden entlanggekommen. Ich glaube, ich habe in einem der Gästebücher der "Nothütten" einen Eintrag von euch gesehen :) Stáddajåhkå vielleicht...?

    Viel Spaß bei eurem nächsten Abenteuer,
    Alex

    P.S. falls ihr mich mal besuchen möchtet: www.laufliebhaber.de

  • #1

    Ida (Freitag, 05 Juni 2020 19:32)

    Der Bericht ist mal wieder richtig gelungen! Und tolle Bilder habt ihr auch rausgesucht! :)